Projekte
Geistliche Projekte
Bau einer Kirche in Maring'a als Startprojekt
Am Beginn der Partnerschaft stand der Bau einer Kirche in Mrimbo-Maring'a. Die Gemeinde in Mrimbo hatte den Bau begonnen, doch dann waren die finanziellen Mittel erschöpft. So ergab sich für Heikendorf die Möglichkeit „gemeinsam“ mit Mrimbo als erstes Projekt der jungen Partnerschaft diese Kirche zu bauen. Aus Heikendorf wurden das Dach, die Fenster und die Bänke finanziert. Die Glocke - es ist die Glocke der Heikendorfer Notkirche nach dem 2. Weltkrieg - wurde nach Mrimbo gebracht. Es ist das gemeinsame „geistliche Haus“ der Partnerschaft geworden.
Lehrwerkstatt
KIUMO Vocational Training Centre (KIUMO - Lehrwerkstatt) in Uuwo
In der KIUMO Ausbildungswerkstatt werden Jugendliche aller vier Kirchengemeinden in Mrimbo (Uuwo, Kirimeni, Kondiki und Maringa) in drei Berufen ausgebildet. Schulbildung und Berufsausbildung ist Voraussetzung für den Weg in ein selbständiges Leben. Die Investition in die Bildung eröffnet die Chance auf Auswege aus Armut und Abhängigkeit von Unterstützung. Die Ausbildung kann einem Abgleiten in Kriminalität und Drogenmissbrauch vorbeugen.
AIDS-Waisen-Partnerschaftsfonds
Als Anfang 2000 auch in Mrimbo nicht mehr zu übersehen war, dass immer mehr Menschen an AIDS starben und Waisenkinder unversorgt und stigmatisiert zurückblieben, haben wir versucht, gemeinsam mit unseren Partnern in Mrimbo nach Lösungen zu suchen, die Not zu lindern. Zunächst wurden die örtlichen KIWAKUKI (Frauen gegen AIDS am Kilimanjaro) unterstützt, die konkrete Hilfe bei Kranken und Waisen leisteten. Als die theologische Hochschule in Mwika (Nachbarort von Mrimbo) sich im Sommer 2003 entschloss, ein Modellprojekt zur Unterstützung von AIDS-Waisen mit zunächst vier ausgewählten Kirchengemeinden aus der Umgebung durchzuführen, haben wir mit unseren Partnergemeinden vereinbart, uns diesem Modellprojekt anzuschließen, das bis zum 31.12.2007 befristet war.
Uuwo Dispensary
Bereits bei Aufnahme der Partnerschaft 1985 gab es in der Gemeinde Uuwo eine kleine kirchliche Krankenstation. Im Laufe der Zeit hat sich daraus ein kleines „Krankenhaus“ entwickelt. Inzwischen können dort Kranke stationär aufgenommen und Frauen ihre Kinder zur Welt bringen und dort auch einige Tage nach der Geburt stationär verbleiben. Ebenfalls werden in der Dispensary regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen von schwangeren Frauen und von Neugeborenen durchgeführt. Zur Dispensary gehören ein Labor und eine Apotheke. Die Stromversorgung erfolgt, bei den häufigen Stromausfällen in Tansania, durch ein fest installiertes Notstromaggregat.
Meierei
Nachdem Verfall der Kaffeepreises sehen viele Bauern in der Milchwirtschaft eine neue Möglichkeit, regelmäßige Einkünfte zu erzielen und einen Weg aus der Armut. Für die Verarbeitung der Milch wurde die Kondiki Small Dairy errichtet, die seit Herbst 2005 die Arbeit aufgenommen hat. Dieses Projekt wurde durch Eigenleistung der Gemeinde Kondiki, durch Spenden aus Heikendorf, durch das Land Schleswig-Holstein und durch BINGO!Projektförderung finanziert. Aufgebaut wurde die Meierei durch die Gemeinde Kondiki.
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